Die Highlights von Patagonien

        
      
    
Geht es gelegentlich stressig im beruflichen Alltag zu, wünscht sich mancher, er könne jetzt in Patagonien sein. Die dünnbesiedelte Landschaft südlich des 42. Breitengrades hat den Ruf weitgehend unberührt und voller Geheimnisse zu sein. Auf einer Fläche, die etwa so groß wie Europa ist, wohnen nur etwa eine Million Menschen. Der Tourismus ist für die Region eine wichtige Einnahmequelle - noch ein Grund mehr , sich auf den Weg zu machen, um die Pampas - die weiten steppenartigen Ebenen während eines spannenden und abwechslungsreichen Urlaubs beim Wandern  zu entdecken. 
 Die Anden teilen Patagonien in zwei große Landschaften. Ostpatagonien gehört zu, Argentinien, in Chile liegt Westpatagonien. Auch Feuerland wird meist zu Patagonien gerechnet. Die Inselgruppe an der Spitze Südamerikas ist durch die Magellanstraße vom Festland Patagoniens getrennt. Auf Schotterpisten führt der Weg den Reisenden durch weite unberührte Landschaften.
Charakteristisch für den argentinischen Teil Patagoniens sind die große Trockenheit, weil die Region im Regenschatten der Anden liegt und der ständig wehende, starke Wind. Das Klima Westpatagoniens hingegen ist feucht und kühl. Reist man in den Süden, wird die Landschaft immer rauer und wildromantischer. Großartige Seen, in denen Flamingos zu Hause sind, Fjorde und Gletscher beeindrucken die Touristen tief.
Naturfreunde freuen sich darauf, Nandus oder den mächtigen Condor in freier Natur zu beobachten. Der Westen Patagoniens ist von mächtigen Gletschern bestimmt. Hier befindet sich die größte Eisfläche der Welt außerhalb der Pole und Grönlands. In dieser Region gehört auch der südliche Zipfel der Anden zu Patagonien. Zu den absoluten Höhepunkten einer Reise nach Patagonien zählt der Besuch der Nationalparks Torres del Paine und Los Glaciares 
Um die einzigartige Landschaft hautnah zu erleben, bietet es sich an, eine geführte Wandertour zu buchen und den Grey Gletscher zu besuchen. Der Nationalpark Los Glaciares in Argentinien gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Spektakuläre Abbrüche des Perito-Moreno-Gletschers sorgen immer wieder für Aufsehen.