Magellanstraße

        
      
    

 

Die Magellanstraße ist eine Meerenge mit zahllosen Inseln und Seitenkanälen zwischen dem südamerikanischen Festland und der Insel Feuerland. Seit 1881 gehört die Magellanstraße zum chilenischen Hoheitsgebiet.

Die Magellanstraße ist 373 Seemeilen lang und an der engsten Stelle 2,5 Seemeilen breit. Sie verbindet den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean. Ihre größte Bedeutung hatte sie in der Zeit vor dem Bau des Panama-Kanals, aber auch heute noch wird sie von vielen Schiffen befahren und gilt als gefährliches Gewässer. Der Unterschied im Wasserstand der durch den südamerikanischen Kontinent getrennten Ozeane sowie die in Patagonien herrschenden starken Winde verursachen starke Strömungen, gefährliche Fallwinde und Wellen.