Befestigungsanlage von Quilmes

        
      
    

Die Befestigungsanlage von Quilmes liegt im Nordwesten Argentiniens, im äußersten Westen der Provinz Tucumán. Sie ist eine der größten archäologischen Attraktionen des Landes und wird jedes Jahr von Tausenden Touristen und Forschern besucht.


Die Befestigungsanlage wurde vom gleichnamigen Indianerstamm (siehe Quilmes (Volk)) erbaut, um gegen die angreifenden Spanier zu widerstehen, was jedoch am Ende nicht gelang, da die Spanier deren Felder anzündeten und sie so lange hungern ließen, bis der Indianerstamm schließlich aufgeben musste.

Der größte Teil der Anlage liegt an einem Berghang in einer Nische, wo die gute Übersicht in kriegerischen Auseinandersetzungen entscheidend war.

Die Ruinen von Quilmes wurden im vergangenen Jahrhundert von einem Archäologen der Universidad de Buenos Aires, Juan Bautista Ambrosetti, entdeckt. Die Restaurierung der Anlage begann 1978 durch Forschergruppe, geleitet von Norberto Pelissero. Heute wird kritisiert, dass die dabei angewendeten Kriterien eher touristisch als anthropologisch anmuten.